Never scared to be different

by nanoxsy

Online-Software schon reif genug?!

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Im Internet kann man heutzutage nicht nur Pornos, Musik und Filme illegal runterladen. Immer weiter breitet sich der Gedanke des Cloud Computings aus. Die Idee: Von selbständig arbeitenden Personal Computer zurück zu kleinen, hirnlosen Terminals (Das klingt schon fast nach dem nächsten Album von Bushido, vgl sein „Von der Skyline zum Bordstein zurück„). Anders ausgedrückt — eure Rechner werden in Zukunft nicht schneller sein als ein Taschenrechner. Die Ursache für diese Entwicklung liegt darin, dass wir die Rechenleistung unserer Maschinen verstärkt in große Rechenzentren verlagern wollen.

Warum wollen wir das? Ganz einfach. Wir stellen uns eine simple Frage: Weshalb soll ich einen stromfressenden 2-Ghz-Prozessor, eine überhitzende Grafikkarte, eine laute Festplatte und anderen schweren Kram mit sich täglich rumschleppen wenn ich eigentlich nur ein Bild auf dem Monitor sehen möchte und gelegentlich Eingabe über die Tastatur machen will. Da bietet es sich doch an, die schweren mechanischen Teile irgendwo in einem Rechenzentrum stehen zu lassen und dann bei Bedarf entfernt drauf zugreifen.

In spezialisierten Rechenzentren werden also Anwendungen ausgeführt und Daten gespeichert. Somit können wir unsere jetzigen Systeme durch billige Endlösungen ersetzen, die Natur wird sich riesig darüber freuen und beschenkt uns vielleicht mit weniger Wetterkatastrophen. Der Gedanke ist ja an sich nicht neu. Solche dummen Terminals (siehe auch: Thin Clients) gab es sowohl vor Jahrzehnten als auch heute. Man findet sie unter anderem in Bankwesen. Nun soll die Umsetzung auch für den Heimanwender durchgeführt werden, so können wir ordentlich Geld, Strom und Nerven sparen. Leider erfolgt dieser Wandel etwas lahmarschig. Obwohl viele User auf sparsame Netbooks setzen, sind die ersten Cloud Betriebsysteme wie iFrame eher langweilig als attraktiv.

Die traurige Wahrheit lautet: wir sind noch meilenweit vom echten Cloud Computing entfernt. Trotzdem können wir bereits jetzt interessante Web-Anwendungen nutzen. Vorteil: keine Installation notwendig, von jedem Rechner aus verfügbar mit persönlichen Einstellungen und kostenlos (juhu!).

(1) Bildbearbeitung

wer war das?!

Ich frage zum letzten Mal: wer war das?!

Sumo Paint erinnert stark an Photoshop und das ist echt clever, weil man mit dem Programm bereits nach wenigen Minuten bestens vertraut ist. Die Entwickler setzen viel Wert auf einfache Bedienung und das ist ihnen zumeist sehr gut gelungen. Bilder können aus unterschiedlichsten Quellen eingelesen werden. Neben Standardwerkzeug zum Zeichnen stehen dem User zahlreiche nette Kleinigkeiten wie Bildfilter oder Symmetriepinsel zur Verfügung. Weiter Pluspunkte sind die extrem schnellen Ladezeiten sowie Gliederung in Ebenen. Hier seht ihr das Tool in Aktion:

Euer Meisterwerk könnt ihr anschließend der Öffentlichkeit präsentieren. Ich möchte euch an dieser Stelle vorwarnen, dass ihr es schwer haben werdet mit den derzeitigen Top 10 zu konkurrieren. Die Community wächst unheimlich schnell.

Kein Bock auf Sumo Paint? Null Problemo, denn die Konkurrenz schläft nicht und entwickelt Pixlr.

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Euch stehen ganze 13 Sprachen zur Auswahl. Da haben die Schweden wirklich hart dran gearbeitet. Trotzdem betonen die Entwickler immer wieder, dass das Tool eher für schnelle Bildbearbeitung geeignet ist, um beispielsweise Blogbilder etwas aufzupeppen. Auch hier diente Photoshop als Vorbild, wobei die Funktionsvielfalt vergleichbar mit der Leistung von Sumo Paint ist.

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Immer noch nicht genug? Speziell für Fotosüchtlinge schenkt Picnik die Möglichkeit, kleine Kollagen mühelos zu gestalten. Dazu kann man sich eine der verfügbaren Vorlagen aussuchen. Die Autoren der Seite machen für Neulinge eine kurze Einführung, in der alle Grundfunktionen erklärt werden.

(2) Daten online speichern

Ihr wollt euren Speicherplatz erweitern? Kein Thema! Das Angebot von ZumoDrive richtet sich an alle Nutzer, die ihre Speicherkapazität auf dem Netbook, Notebook, iPod (…) erwetiern möchten. Der zusätzliche Speicher erscheint bei eurem Gerät als ein ganz normales Laufwerk. Das hat zur Folge, dass ihr ein Gefühl bekommen werdet, der Speicher ist irgendwo extern an euren Rechner angeschlossen.

Speicherplatz von überall zugänglich

Zur Zeit befindet sich das Projekt in einer Testphase. Ihr könnt euch aber heute schon in die Liste eintragen. Wenn Plätze frei werden, bekommt ihr eine Einladungsmail. Der kostenlose Service beschränkt sich auf ein Gigabyte. Wer mehr möchte, greift lieber auf kostenpflichtige Pakete. Auch diesmal gibt es ein kurzes Video dazu:

Alternativ zu ZumoDrive bietet das kleine Tool Dropbox zusätzlich eine Synchronisierungsfuktion an.

Synchronisation leicht gemacht!

So könnt ihr dafür sorgen das der Inhalt eines bestimmten Ordners auf jedem eurer Geräte gleiche Daten enthält. Jede Änderung wird auf dem zentralen System protokolliert und gespeichert. Sobald sich ein (neues) Gerät mit der Zentrale verbindet, werden die Daten angeglichen. Die transportierten Bytes werden mit AES-256 verschlüsselt, das sorgt für eine sehenswerte Sicherheit. Die Entwickler stellen die wichtigesten Features in einem ausführlichen Video vor.

Matthias von Compboard Blog beschreibt weitere Speicherplatz Angebote im Netz.

(3) Lesezeichen online speichern und verwalten

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Viele, die oft unterwegs sind oder mehrere PCs besitzen, fragen sich, wie man am besten auf seine Bookmarks zurückgreift. Der kostenlose Service von Netvouz liefert die Antwort: Verstaut doch eure Bookmarks online und verwendet dabei einige nützliche Zusatzfeatures: So könnt ihr die Lesezeichen problemlos mit Tags versehen, um sie nachher schneller zu finden. Erstellung von Ordnern hilft, die Übersicht zu erhalten. Außerdem könnte ihr Teile eurer Favoriten öffentlich zugänglich machen und somit interessante Links mit anderen Usern austauschen. Nett verpackt landen alle Informationen auf eurer persönlichen Seite, die sogar mit einem RSS-Feed und vielen anderen Nettigkeiten versehen ist.

(4) Online Office-Software

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Google bietet zur Zeit mit Google Docs ein mächtiges Instrument um mit Office-Dokumenten zu arbeiten. Wer schnell einen Brief schreiben möchte oder hat zufällig kein PowerPoint zur Hand, um eine Präsentation anzuschauen, oder, noch schlimmer, wer eine Excel-Datei editieren will, der wird mit dem Leistungsumfang von Google Docs glücklich werden. Spannend finde ich die Tatsache, dass man mit der Applikation auch offline arbeiten kann. Dazu muss nur Google Gears installiert sein.

(5) Hab ich was vergessen?

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Natürlich nicht! Weil ich remember the milk verwende. Die Vielfalt an Services ist bewältigend: Aufgaben lassen sich spielend planen und mit Tags versehen. Neue Tasks können auf unterschiedliche Art den aktuellen ToDo-Listen hinzugefügt werden. Erinnerung gefällig? Kein Problem, die Benachritigung verläuft zum Beispiel über SMS, ICQ, Skype oder was auch immer. Wenn ihr im Team arbeitet, könnt ihr bestimmte Punkte freigeben und sie auf einer Karte lokalisieren. Dies und noch vieles mehr steht euch kostenlos zur Verfügung.

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Wer speziell nach Terminplanung Ausschau hält, sollte sich mit Doodle näher befassen. So lassen sich auf eine unkomplizierte Art und Weise Termine für Meetings oder Familienfeier finden. Auch ohne Registrierung :)

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