Never scared to be different

by nanoxsy

Archiv für die Kategorie ‘Diesmal reise ich nach…

…nach Russland

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Eine Woche und dann fliege ich in das größte und verrückteste Land der Erde — nach Russland!

Auf dem Programm stehen die beiden Hauptstädte, die nur ungern nebeneinander stehen: St. Petersburg und Moskau. Schade, dass ich an Yekaterinburg nicht vorbei komme, dort hat sich neulich ein neuer Volkssport entwickelt:

Neuer Volkssport in Russland

Ich bin breiter als dein Auto! Wetten?

Ich bin echt froh, dass ich noch akzentfrei russisch sprechen kann. Mit Englisch kommt man im Bärenland nicht immer weiter:

Jakutsk, Sommer 2008, Internationale Jugendspiele "Kinder von Asien"

Jakutsk, Sommer 2008, Internationale Jugendspiele "Kinder von Asien"

“From friendship in sport – to the world on the land” soll eigentlich heißen: “Von Freundschaft im Spiel zum Frieden auf Erde”.

Selbstverständlich versorge ich euch ordentlich mit Fotos, wenn ich zurück komme. Aber jetzt muss ich noch etwas Content rausschießen!

Geschrieben von nanoxsy

6. April 2009 um 8:57 vormittags

Barcelona

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Der eigentliche Grund, warum ich für eine Woche nach Barcelona gekommen ist, war der von GSMA organisierte World Mobile Congress 2009.

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Barcelona ist eine freundliche, offene und liebenswerte Stadt. Selten fühlt man sich in einer Stadt so willkommen wie hier. Selbst Koreaner kommen nach Spanien um nach der europäischen Tradition zu heiraten.

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Man entdeckt überall verblüffend viele Details, sodass man sich im ganzen Chaos nur schwer orientieren kann.

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Ich wette, die meisten werden Minuten brauchen, um das obige Bild mit all seinen winzigen Kleinigkeiten genau zu untersuchen. (Test: Seht ihr den Polizisten in gelber Warnjacke, der die rechte Straßenbrücke bewacht?) Nicht nur Fira ist überfüllt mit Werbeplakaten, kleinen Kiosks, Baukränen, farbenfrohen Häusern und Denkmäler, die in allen erdenklichen Baustilen gebaut, umgebaut und restauriert werden. Dabei nehmen manche Meisterwerke die perversesten Formen an:

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Die friedlich-freundliche Atmosphäre steckt an. Selbst Kinder, die auf der Strasse rumlaufen, machen einen netten Eindruck zum Beispiel im Gegensatz zu Bukarest. Dort sollte man als Tourist nicht ohne Pfefferspray rumlaufen.

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Auffällig: Die Straßen sind extrem sauber, egal wohin man schaut.

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Ähnlich wie in Russland trocknet man hier seine Wäsche an einem Hängeseil auf dem Balkon. Die Häuser werden mit warmen Farben gestrichen — das macht die Stadt noch gemütlicher. Sogar die langweiligsten Häuser werden mit kleinen Details verschönert. Seht euch doch nur das Dach an!

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Palmen findet man leider selten. Schade. Dafür sind die Straßen gigantisch und  sehr gut organisiert: In der Mitte findet man oft einen breiten Sandweg, den man entlanglaufen kann, wenn man keine Lust auf die üblichen Bürgersteige hat. Die Radfahrer haben fast überall ihren eigenen Fahrradweg, manchmal sogar mehrspurig.

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So habe ich mir Südspanien vorgestellt:

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Die stylischen Taxis sind auf manchen Straßen die einzigsten Verkehrsteilnehmer.

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Pärchen nutzen die Schönheiten der Stadt voll aus.

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Jugendliche kämpfen gegen die eintönigen Wände der Reihenhäuser mit knakigen Graffiti.

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Metro ist zwar billig, dennoch versucht ungefähr die Hälfte aller Spanier die Maschinen am Eingang zu umgehen. Die am häufigsten praktizierte Taktik: Die kleinen Türchen am Ausgang zunächst aktivieren und anschließend schnell durchlaufen. Diese Methode ist vor allem bei Frauen verbreitet, weil sie mit ihren Handtaschen leichter an die Bewegungssensoren auf der gegenüberliegenden Seite rankommen. Ansonsten versucht man irgendwie, sich zu zweit durchzuquetschen.

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Das U-Bahn-Netz ist dank Farbkodierung extrem übersichtlich, gar nicht zu vergleichen mit München oder Stuttgart. Jede Linie hat eine unverwechselbare Farbe, mit der alle Infoschilder lackiert sind. Man weiss sofort welche Linie von welchem Bahnsteig fährt.

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Das Highlight der Stadt ist Temple Expiatori de la Sagrada Família – eine atemberaubende, ursprünglich von Antoni Gaudi entworfene Basilika, die seit 1909 gebaut und hauptsächlich durch Spenden (und witzigerweise Japaner) finanziert wird.

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Hier ist Antoni bei einem Unfall gestorben.

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Kein Stein der Kirche gleicht dem anderen, sodass eine industielle Fertigung von Baumaterial kaum in Frage kommt. 2026 sollte der Bau fertig sein.

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Nachtleben ist nicht immer nett. Immerhin wird man alle zwei Minuten entweder von einer Strassennutte oder einem Drogendealer angemacht. Ich übertreibe nicht. Wirklich nicht :)

Im April geht es dann bei mir weiter nach St. Petersburg und Moskau. Ich zähle schon die Tage… :)

Geschrieben von nanoxsy

25. Februar 2009 um 3:43 nachmittags

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